Content meets Handy-Fotografie

In Zeiten von Social Media wird die visuelle Sprache immer wichtiger. Doch es braucht nicht immer einen Profi-Fotografen, um Geschichten in Bildern zu verewigen.

Wer kennt es nicht? Immer wieder gibt es diesen Moment, der so schön, bedeutend oder sinnstiftend ist, dass man ihn bildlich festhalten möchte. Ist keine Kamera zur Hand bzw. kein professioneller Fotograf zugegen, kommt das Smartphone zum Einsatz. Das Problem: Die Qualität der Fotos lässt oft zu wünschen übrig. Das ist besonders dann ungünstig, wenn man als Unternehmen die Fotodokumentation von Projekten, Workshops oder Einblicke in den Firmenalltag als Web Content auf Social Media Plattformen veröffentlichen möchte.

Dabei verfügen Smartphones mittlerweile über hochwertige Kameras mit hoher Auflösung, deren Fotos sogar großformatig ausgedruckt werden können. Zudem besitzen Handyfotos im Vergleich zu Bildern vom Fotografen einen entscheidenden Vorteil: ihre Bildsprache. Smartphonefotos entstehen zumeist aus einer Situation selbst heraus und wirken damit besonders authentisch. Stellt man Situationen allerdings speziell für ein Fotoshooting nach, geht deren Unmittelbarkeit verloren.

Je besser das Foto, umso besser das Ergebnis

Mit den richtigen Tipps und Tricks können auch Sie das Beste aus Ihren Handyfotos herausholen. Schon beim Fotografieren selbst kann man einige Details beachten, die eine schönere Aufnahme bescheren. Je besser das Ausgangsprodukt umso besser das Endergebnis.

Reinigen Sie die Linse! In der Hand- oder Hosentasche kann es schnell passieren, dass die Handykamera schmutzig wird. Nutzen Sie außerdem beide Hände, um ihr Smartphone ruhig zu halten. So vermeiden Sie verwackelte Fotos oder eigenartige Perspektiven. Die Gridfunktion, die viele Kameras bieten, hilft zusätzlich.

Das Licht: Freund oder Feind?

Für alle Smartphone Fotos gilt: Je besser das Licht, umso schöner das Ergebnis. Vermeiden Sie allerdings frontale Lichtquellen, sollten Sie keine Überbelichtung beabsichtigen! Die Blitz- und Zoomfunktion bleiben bei Smartphones am besten ungenutzt, sie sorgen lediglich für falsche Farben, grobe Körnung oder Unschärfe!

Mit Apps wie VSCO, Whitagram oder Afterlight zum Erfolg

In Zeiten von Instagram, Snapseed und Co. wird die Nachbearbeitung von Fotomaterial immer wichtiger. Aus guten Fotos kann man so noch mehr machen und weniger geglückte Schnappschüsse lassen sich mit einer gelungenen Bearbeitung oft noch retten. Glücklicherweise gestaltet sich die Bildbearbeitung durch die Fülle an bedienerfreundlichen Apps heute als relativ einfach, auch ohne fundierte Photoshop Kenntnisse. Vorgefertigte Filter können mit einem einfachen Fingertipp angewendet, Belichtung, Kontrast und Temperatur durch einfaches Hin- und Herschieben von Reglern variiert werden.

Achten Sie allerdings darauf, dass Sie Ihre Fotos behutsam bearbeiten, ansonsten kann die Authentizität eines Motivs darunter leiden.

 

Übung macht den Meister! Je öfter Sie sich am Handyfotografieren versuchen, umso besser werden Ihre Fotos. Mit der Zeit entwickelt man auch ein gutes Gefühl für Motive und die Bildkomposition.