Fifteen Seconds in 5 Fakten

3000 Teilnehmer, 100 Speaker und unzählige Sessions & Workshops in 48 Stunden: Das war das Fifteen Seconds Festival in Graz. Europas führende Konferenz für Inspiration, Wissenstransfer und Networking hat Kreative und Pioniere zu einer globalen Community zusammengeführt, die eines gemeinsam hat: Immer am Puls aktueller Trends zu bleiben. Unsere beiden Online-Redakteurinnen Sarah und Katii waren natürlich ebenfalls vor Ort und haben die neuesten Trends aufgesaugt, die gleich in zukünftigen Projekten umgesetzt werden.

Marketing, Sales, Advertising, Leadership, Talents, Culture, Media, Publishing, Journalism, Digital, Technology: Beim Fifteen Seconds Festival gab es noch mehr unterschiedliche Themen als Speaker – und somit ganz viel neue Impulse und noch viel mehr Inspiration. Da sich die Eindrücke nicht in fünfzehn Sekunden widerspiegeln lassen, haben wir die wichtigsten fünf Fakten der internationalen Marketing-Konferenz für Sie zusammengefasst:

1. Den Kunden in den Vordergrund stellen

Unsere Kunden sind durch die Vielzahl an digitalen Kanälen ständig untereinander verbunden – und sind damit mächtiger als je zuvor. Sie wollen (und müssen) als Individuen angesehen und angesprochen werden. Deshalb ist es wichtig, die individuell richtige Ansprache zu wählen – sei es in klassischen als auch in sozialen Medien. Und: Basierend auf ihren Interessen und Bedürfnissen.

2. Die Wichtigkeit von Marketing auf Instagram realisieren

Bereits über 700 Millionen Menschen nutzen Instagram weltweit. Die Foto-App ist eine der am schnellsten wachsenden Plattformen und stellt ein spannendes Umfeld für Marken dar. Worte werden durch Bildsprache ersetzt – mithilfe von Videos werden Inhalte besonders authentisch wiedergegeben. Unternehmen können auf Instagram nicht nur Geschichten erzählen und einen Einblick geben sondern auch Ihren Geschäftserfolg steigern.

3. Weniger schöne heile Welt – mehr Storytelling

Dass Menschen Geschichten lieben, ist nichts Neues. Nur schöne Werbeinhalte alleine reichen vor allem in der digitalen Werbung nicht (mehr) – Kunden wollen unterhalten werden. Jetzt liegt es an den Werbetreibenden, die Signale der User richtig zu deuten und Marken in den richtigen Momenten deren Leben einzusetzen.

4. Die tiefsten Bedürfnisse des Kunden stillen

Jahrelang verkauften Unternehmen Produkte mit dem Versprechen von psychologischen Belohnungen wie zum Beispiel der Zugehörigkeit zu Gruppen oder dem Respekt der Mitmenschen. Mittlerweile haben viele dieser Ansprüche an Macht verloren. Zwar haben Konsumenten immer noch diese Bedürfnisse, allerdings sind sie viel skeptischer und vor allem kritischer geworden was Verkaufsargumente betrifft. Es gilt, sowohl Marketing als auch Produktnutzen so einzusetzen, dass alle psychologischen Bedürfnisse befriedigt werden können.

5. An sich – und an sein Team – glauben

Wer die Welt verändern möchte, muss an sich glauben. Man kann nur dann seine Visionen in die Tat umsetzen, wenn man davon 120%ig überzeugt ist. 2009 brachte der Linzer Florian Gschwandtner die Fitness-App Runtastic (über 200 Millionen Downloads!) als Mitgründer und CEO auf den Markt. Auf dem Fifteen Seconds Festival erzählt er seine Erfolgsstory – und wie wichtig eine großartige Unternehmenskultur ist.  Das Wort TEAM stehe nicht ohne Grund für „Together Everybody Achieves More“.

 

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Am Puls der Zeit bleiben ist maßgeblich für den Geschäftserfolg. Nicht nur einzelne Social Media Plattformen sollte man einen hohen Stellenwert einräumen, wer auch weiterhin immer im Vordergrund stehen muss, ist der Kunde als individueller Mensch.