Martin Liedl in den Österreichischen Werberat nominiert

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Wer kommuniziert, trägt Verantwortung: Der Österreichische Werberat unterstützt verantwortungsbewusstes Handeln innerhalb der Kommunikationsbranche und fördert deren Selbstdisziplin. Seit Oktober 2014 ist afp Geschäftsführer Mag. Martin Liedl Mitglied des Entscheidungsgremiums im Selbstkontrollorgan und wirkt damit im „Herzstück“ des Werberates aktiv an der Weiterentwicklung und Selbstkontrolle der heimischen Werbelandschaft mit.

Sicherzustellen, dass eine Branche, die mit Kommunikation ihr Geld verdient, auch entsprechend verantwortungsvoll und ethisch-korrekt kommuniziert, ist Martin Liedl ein besonderes Anliegen: „Jede einzelne Werbemaßnahme hat direkten Einfluss auf die Art und Weise wie die Werbewirtschaft als Ganzes von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, die Bedeutung des Werberats als Kontrollorgan kann darum nicht hoch genug eingeschätzt werden“, so der afp Geschäftsführer.

Sprachrohr für Konsumenten und Werbebranche

Das österreichische Selbstbeschränkungssystem wurde seitens der Werbewirtschaft freiwillig zum Nutzen sowohl aller Konsumenten als auch für die Wirtschaft selbst geschaffen. Der Werberat hat sich in diesem Zusammenhang das Ziel gesetzt, Fehlentwicklungen bzw. Missbräuche in der Werbung zu korrigieren und damit sowohl als Sprachrohr der Konsumenten als auch verantwortungsbewusster Werbeunternehmen zu fungieren. So können etwa Konsumentinnen und Konsumenten, die bestimmte Werbemaßnahmen als belästigend, verletzend oder irreführend empfinden, anonym über ein Online-Formular Beschwerde beim Werberat einlegen.

Ehrenkodex als Basis verantwortungsvoller Kommunikation

Als Basis für die Arbeit des Werberats wurden in enger Zusammenarbeit mit Interessensvertretungen und der Industrie Selbstbeschränkungsrichtlinien in Form des „Ethik-Kodex der Werbewirtschaft“ erarbeitet, die verhindern sollen, dass diskriminierende, die Würde des Menschen verletzende oder irreführende Werbemaßnahmen gesetzt werden. Die Freiheit der Werbung - die in Form des Grundrechtes der freien Meinungsäußerung in der österreichischen Verfassung verankert ist - wird dabei nicht angetastet. „Es geht nicht darum Kreativität einzuschränken, sondern Verantwortung zu leben“, betont Neo-Werberat Martin Liedl.