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Google und LinkedIn, It's a match!

Leadgenerierung, das Buzzword im B2B-Marketing, kommt nicht aus der Mode, schon gar nicht in Zeiten von Pandemien, in denen sich die Verfügbarkeit der analogen Kanäle stark reduziert hat. Den richtigen Mix und die passende Gewichtung der Online-Budgets zu finden vermag dabei das Geschick des modernen Marketers zu sein. Wo finde ich meine Zielgruppen? Latent, suchend oder gar beides? Schlussendlich landet man immer wieder bei den großen Namen wie Google und Co.

Mag. Philipp-Thomas Müller
Foto: Mag. Philipp-Thomas Müller

Google nützt nur den Suchenden?

Ergänzend zu mittel- bis langfristigen SEO-Strategien gehören Google Ads seit Jahren zum Standard-Portfolio eines modernen Marketers. Messbarkeit, kurzfristige Umsetzungszyklen sowie schnelle Ergebnisse stellen die Säulen des Performance Marketings dar.

Die Grundlage für beide Google-Standbeine (organisch und paid), eine intensive Keyword-Recherche und Priorisierung, unterstellt sogleich den Zielgruppen wonach sie suchen würden. Dem ist grundsätzlich nichts entgegenzuhalten, schränkt es aber natürlich nur auf den Teil der Zielgruppe ein, der bereits aktiv suchend und sich seines Bedarfs bereits bewusst ist. Mit etwas mehr Aufwand könnte man auch im Search über Keywords rund um Interessen der Zielgruppen sowie dazu passendem Content wie Blog-Artikel, Videos und Co da und dort latente Kunden akquirieren.

Mit einer Anreicherung des Portfolios durch Display Ads, Video-Ads etc. bietet Google bereits seit Langem weitere Möglichkeiten Reichweiten-Kampagnen gut messbar zu kreieren.

 

Performance Max: Neuestes Spielzeug für Suchmaschinenmarketer

Im November 2021 erweiterte Google sein Angebot um die „Performance Max“-Kampagnen. Ist die Plattform (noch) dieselbe, so ist der Zugang und die Logik dahinter mittlerweile eine grundlegend andere zum Ursprung, den Google Search Ads. Die Kampagnen werden hier nach Interessen und Zielgruppen strukturiert und wenn möglich mit bestehenden Kundendaten abgeglichen. Anhand dessen lernt Google ein Verhaltensmuster der Zielgruppe, an das der Mix der Kanäle angepasst, das definierte Budget gewichtet und so im richtigen Moment die Zielgruppe erreicht wird. Keywords werden hier ebenso automatisch gelernt und optimiert. Ihre Ads finden sich dann in Folge in YouTube, Gmail, Search und dem Displaynetzwerk wieder. Hauptaufgabe des Marketers hier ist eine charmante Gestaltung der Anzeigentexte, wie auch des Bild- und Videomaterials. Das Anlegen eines Leadformulars in den Google-Kanälen versteht sich als optionale Ergänzung zu den eigenen Kontaktmöglichkeiten. Ein Einpflegen der relevanten Conversions ist natürlich auch hier als selbstverständlich zu betrachten.

 

LinkedIn – B2B-Leadgenerierung powered by Microsoft

Um nicht vollständig dem Google-Universum ausgeliefert zu sein und auch weitere (Online-) Standbeine in der Leadgenerierung etablieren zu können, hat sich LinkedIn zu einem wesentlichen, ernstzunehmenden Mitstreiter um die Marketing-Budgets etabliert. Dank einer kaum vergleichbaren Datenqualität sowie Aktualität ermöglicht die Social Media Plattform einen sehr zielgerichteten, spitzen Zugang zu den gesuchten Zielgruppen. Die unterschiedlichen Filtermöglichkeiten sowie Ausschlusskriterien ermöglichen es die richtigen Leads zu erwischen. Die Datenqualität hat aber auch ihren Preis, ist LinkedIn die vermeintlich teuerste Social Media Plattform gerechnet nach Kosten pro Klick. Auch die Tagesbudgets erfordern ein Minimum, jedoch ist keine Lernphase, wie bei den gängigen Google-Kampagnen notwendig. Ein sofortiger Livegang ist somit jederzeit möglich.

Summa summarum hat die Corona-Pandemie dem B2B-Marketing, wie in vielen anderen Bereichen auch, einige Entwicklungen vorausgenommen und diese beschleunigt. Die teilweise Substitution von realen Veranstaltungen, wie Messen, hat sich mehr als praktikabel erwiesen, gerade im Mix aus Google und LinkedIn.

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