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Outdoor-Training ein attraktives Incentive oder doch ein wenig mehr?

Für Mag. Stefan Haselsteiner, einem seit vielen Jahren erfahrenen Trainer und Coach, eine Frage, die er wie aus der Pistole geschossen, beantwortet: „Selbst, wenn Trainings als reine Incentives angelegt sind, bewirken diese im Regelfall wesentlich mehr als ‚nur‘ ein Erlebnis in der Natur, an das man sich gerne erinnert. Sie stärken den Teamgeist, entfachen die Kreativität und fördern unvermutete Potentiale Einzelner, aber auch von Gruppen an das Tageslicht.“

Foto: Haselsteiner

Aber vorab, worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen Coaching und Training?

Wirtschafts-Coaching ist die auftragsbezogene professionelle Begleitung und Unterstützung von Menschen in Führungs- und Leitungsfunktionen. Im Fokus steht immer die Zielerreichung. Neben „höher“, „weiter“, „stärker“ wird auch dem „Anders“ ein besonderes Augenmerk geschenkt.

Zusammengefasst: Der Wirtschafts-Coach hilft zielorientiert bei der Bewältigung von Stress, grundlegenden Entscheidungsprozessen und unterstützt bei der Stärkung des ICHs. Coaching spart Zeit. Coaching schafft Neues und Anderes.

Und Training?

Training steht für jene Prozesse, die eine verändernde Entwicklung hervorrufen. Es geht somit um die Verarbeitung von Reizen – sei es körperlich, kognitiv oder emotional. Es sind Prozesse mit dem Ergebnis einer Veränderung und positiven Entwicklung.

Training meint das Lehren sowie Erlernen, Entwickeln und Verbessern von Fähigkeiten, Wissen und Kompetenzen. Trainiert werden kann, wie wir wissen, auch ohne externe Einflüsse etwa durch selbstgesetzte Übungen, Aufgaben und Ziele. Die Anleitung eines professionellen Trainers unterstützt auf dem Weg zum Erfolg.

Sie bieten die Trainings für Unternehmen und Einzelpersonen sowohl als Indoor- als auch als Outdoor-Variante an. Wann empfehlen Sie im Hinblick auf die angestrebten Ergebnisse die eine, wann die andere Variante, oder ist die Entscheidung eine reine Witterungsfrage?

Umgeben sein von der Natur eröffnet natürlich eine weitere, unbeschreibliche Dimension. Die Natur gibt uns Kraft. Sie bietet Erholung. Sie macht unseren Kopf frei für Neues und Anderes. Auch wenn sie manchmal wild und unwirtlich scheint, bietet sie uns dennoch Nahrung und gibt uns zu trinken. Den Kopf lüften, den Körper spüren, ist ein Turbo für jeden Trainingserfolg. Daher bin ich ein großer Verfechter von Outdoor-Trainings, wenn es im konkreten Fall Sinn macht. Das muss natürlich im Einzelfall abgeklärt werden.

Das führt mich zur nächsten Frage. Sie sind Coach und Trainer. Wie darf ich mir die Zusammenarbeit mit Ihnen vorstellen?

Vorab sind immer einige Fragen zu klären. Welche Ziele sollen erreicht werden? An wen soll sich das Programmangebot richten, an eine einzelne Person oder eine Gruppe? Geht es um ein Führungskräftetraining, die Mitarbeiterführung, Verkaufstraining oder um Teambuilding?

Wenn diese wesentlichen Fragen geklärt sind, wird ein individuelles Programm ausgearbeitet, das mit den Kunden abgestimmt wird. Im Regelfall steht dann einer erfolgreichen Umsetzung nichts mehr im Wege.

Sie stehen ja nicht nur Unternehmen als Trainer und Coach zur Verfügung sondern auch Vereinen, Schulen, Lehrlingen und Einzelpersonen. Nehmen Sie in diesen Zielgruppen eine zunehmende Inanspruchnahme externer Unterstützung für die Bewältigung von Stresssituationen, hervorgerufen durch die Pandemie, wahr?

Die Auswirkungen durch die Pandemie sind tatsächlich vielfältig und werden uns noch Jahre begleiten. Ich spüre und erkenne die Herausforderungen in meiner Arbeit als Coach und auch als Trainer. Der Wunsch nach externer Unterstützung ist sowohl in Unternehmen als auch Schulen und Vereinen stark steigend.

Employer Branding ist in aller Munde. Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen dem gesteigerten Bewusstsein eine attraktive Arbeitgeber-Marke zu sein und Trainingsverhalten in Unternehmen?

Sich als attraktiven Arbeitgeber am Arbeitsmarkt darzustellen ist heute ein Must-have. Moderne Weiterbildungsmöglichkeiten helfen die besten und fähigsten Mitarbeiter zu bekommen und diese vor allem auch im Unternehmen zu halten. Da wird gerne auch einmal in der Natur die Komfortzone verlassen und: es darf auch Spaß machen!

Haben Sie für unsere Leser noch einen Tipp, bei welchen Anzeichen man als Unternehmer unbedingt einen externen Trainer und Coach um Rat und Unterstützung fragen soll? Gibt es aus Ihrer Erfahrung Signale, die man besonders ernst nehmen soll?

Typische Anzeichen für Probleme im Team sind steigende Krankmeldungen, die Arbeit bleibt liegen, Gruppenbildungen, geringe Kommunikation und Gerüchte werden gestreut. Es gilt auch hier der Leitsatz „Vorbeugung ist besser als nachträgliches Heilen“. Aus meiner Erfahrung sollte man bereits die leisen, fast unhörbaren Signale ernst nehmen. Je früher man gegensteuert, desto erfolgreicher und effizienter die Arbeit.

Weitere Infos unter: https://www.haselsteiner-training.at/ 

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