Fifteen Seconds 2018 in 5 Fakten

5000 Teilnehmer, 150 Speaker, sechs große Bühnen und über 22.000 Quadratmeter Platz für innovative Ideen: Das war das Fifteen Seconds Festival 2018 in der Grazer Stadthalle. Unsere beiden Online-Redakteurinnen Sarah-Allegra und Katii haben sich vom diesjährigen Motto „The future belongs to the curious ones!“ anstecken lassen und setzen sowohl ihre Neugierde als auch die gewonnenen Erfahrungen direkt in den zukünftigen Kundenprojekten ein.

Was 2014 als kontemporäre Marketingkonferenz begann, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem interdisziplinären Business Festival der Sonderklasse katapultiert. Bei der futuristisch ausgerichteten Konferenz stehen lange nicht mehr nur Marketingtrends auf dem Programm: Das Fifteen Seconds Festival ist zum internationalen Treffpunkt für alle Visionäre geworden, die sich für Advertising, Media, Technology, Digital, Journalism, Leadership, Talents und vieles mehr interessieren.

Das Wissensangebot auf den sechs verschiedenen Bühnen sprengte zwar die persönliche Timeline, belohnte dafür mit jeder Menge außergewöhnlichen Ideen und neuen Inspirationen. Die wichtigsten fünf Fakten der diesjährigen Konferenz haben wir für Sie zusammengefasst:

1. Die Wichtigkeit von Content Marketing erkennen

Wir leben in einer Welt mit konstanter Reizüberflutung, weshalb Werbung für den Rezipienten keinesfalls langweilig sein darf, sondern immer Sinn stiften muss. Alle Werbeinhalte sollen sinnvoll informieren, Spaß machen & unterhalten, inspirieren und einen Mehrwert bieten.

2. Den Startschuss von Pinterest nicht verpassen

Bereits über 200 Millionen Menschen im Monat nutzen die Bilder-Plattform Pinterest weltweit und auch am deutschsprachigen Markt gab es 2017 ein Plus von 50%.

Bei diesem sozialen Netzwerk können User Bilderkollektionen erstellen und virtuell Fotos an diverse Pinnwände heften, die danach von anderen Nutzern weitergeteilt werden können. Pins sind aber nicht bloß schöne Bilder, sondern müssen den Konsumenten eine Hilfestellung bieten. Auch für Unternehmen ist diese Plattform attraktiv: Mit Pinterest können ganz andere Zielgruppen erreicht werden als über konventionelle Kanäle.

3. Auf Emotionen setzen

Um im Gedächtnis der Rezipienten zu bleiben, müssen Postings so emotional wie möglich gestaltet werden. Werbetreibende sollten sich immer selbst fragen: „Berührt es mich?“. Nur jene Inhalte, die tatsächlich berühren, beeinflussen auch die Menschen.

4. Sich über die Macht der Farben bewusst sein

Pantone-Marketingchefin Abigail Bruce setzte ein Bewusstsein über die Bedeutung der Farbauswahl für Marken. Farben haben einen immensen Einfluss auf unser persönliches Befinden und daraus resultierend auf unser Kaufverhalten. Immerhin ist es das erste – unbewusste – Kommunikationstool, das die Konsumenten von der jeweiligen Marke sehen.

5. Das „Warum“ bei Werbebotschaften in den Mittelpunkt rücken

Der amerikanische Schriftsteller Simon Sinek entwickelte mit dem „Golden Circle“ ein relativ einfaches, aber sehr kraftvolles Modell für Führungspersönlichkeiten, das sich perfekt auf den Umgang mit Werbebotschaften umlegen lässt. Im Kern einer jeden Message steht die Fragen nach dem „Warum“.

Für viele Unternehmen ist die Antwort auf die Frage „Warum“ der Gewinn. Doch laut Sinek ist es viel wichtiger, den umgekehrten Weg zu gehen und zuerst zu fragen, warum Menschen an dem Unternehmen Interesse haben sollten. Best Practise-Beispiel ist Apple – hier stehen nicht die tollsten Computer an erster Stelle, sondern der gesamte Lifestyle rund um die Produkte.